Außenwohngruppen

Allgemeines

Die drei Außenwohngruppen der Diakonie Freiberg befinden sich alle in der Innenstadt von Freiberg. Zwischen 2002 und 2009 konnten die Außenwohngruppen

  • Schillerstraße
  • Am Bahnhof
  • Meißner Ring
eröffnet werden. In den modernisierten Altbau-Wohngebäuden konnten mittlerweile 31 Plätze für behinderte erwachsene Menschen zwischen 18 und 65 Jahren eingerichtet werden.

Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer. In den Gemeinschaftsbereichen befinden sich zwei Bäder, eine gemeinsame Küche, ein Wohnzimmer und ein Hauswirtschaftsraum.

  Foto mit Außenwohngruppe Am Bahnhof "Die Außenwohngruppe zog 2007 vom Stadtteil Friedeburg in ein Haus auf der Straße "Am Bahnhof" um.

Die Zielsetzung

Zielsetzung unserer Einrichtung ist, die Gruppe zur Selbsthilfe anzuregen und zu befähigen. Diese Wohnform kann dem geistigen behinderten Mitmenschen eine zunehmend eigenständige Bewältigung des Alltages ermöglichen. Das Leben in der Gemeinschaft trägt dazu bei, dass er sich besser in das gesellschaftliche Umfeld integriert.

Die meisten Mieter der Wohngemeinschaft arbeiten tagsüber in verschiedenen Werkstätten für Behinderte. Die Freiberger Werkstätten "Friedrich von Bodelschwingh" sind der Diakonie angeschlossen.

  Foto mit Außenwohngruppe Schillerstraße Eine weitere Außenwohngruppe befindet sich in einer Villa an der Schillerstraße. Dieses Gebäude hat inzwischen den Beinamen "Traumhaus" erhalten."
Am Morgen, nach der Arbeit sowie an Wochenenden und Feiertagen steht den Bewohnern fachkundiges Betreuungspersonal von der Diakonie zur Seite.

Die Kosten für Personal, Miete, Verpflegung und sonstigen Bedarf liegen je nach Hilfebedarfsgruppe bei einem Tagessatz zwischen 24 und 50 Euro. Diesen übernimmt in der Regel der überörtliche Sozialhilfeträger im Rahmen der Eingliederungshilfe für Behinderte. Der Bewohner beteiligt sich daran mit seinem Einkommen (Rente, Wohngeld und ein Teil seines Arbeitslohnes).

  Foto mit Außenwohngruppe Meißner Ring Die derzeit neueste Wohngruppe konnte 2009 am Meißner Ring eröffnet werden.

 

Die Aufnahme in die Wohngemeinschaft

Für die Aufnahme ist ein Antrag an den Kommunalen Sozialverband zu stellen. Diesem ist ein ärztliches Gutachten beizulegen, das bestätigt, dass der Hilfesuchende für diese Wohnform geeignet ist.

Die Bereiche unserer Hilfe

Die Bewohner erhalten Beratung und Anleitung in den Bereichen, in denen Hilfe und Unterstützung erforderlich ist:
  • bei selbstständiger Alltagsbewältigung
  • bei Wohnen, Arbeit und Freizeit
  • bei gesellschaftlicher Integration (Sport, Politik, Vereine, Kirche etc.)

Die Inhalte unserer Hilfe

  • Behördenangelegenheiten
  • Geldangelegenheiten
  • Arbeitsangelegenheiten
  • Wohnungsangelegenheiten
  • Tagesstrukturierung
  • Orientierung
  • Haushaltführung
  • Bekleidung und Wäsche
  • Hygiene
  • Kultur und Technik
  • gesundheitliche Versorgung
  • Vorbereitung auf das Ambulante Betreute Wohnen